Nicht allein

„Du bist nicht allein“ – bitte unterstützt die amen.de Adventskampagne

Liebe Freunde und Nutzer von amen.de,

in der Adventszeit fühlen sich viele Menschen besonders einsam, das wissen wir aus den Gebetsanliegen, die uns erreichen. Unsere Botschaft für diese Menschen, vielleicht auch für dich, lautet: „Du bist weniger allein als du denkst“. Auf amen.de beten Menschen für dich. Und Gott erhört Gebet.

Diese Botschaft der Hoffnung möchten wir bis zum Jahresende durch eine breit angelegte Facebook-Kampagne ins Land bringen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, werden wir dazu Anzeigen mit unserer Hoffnungs-Botschaft auf Facebook schalten und zum Gebet auf amen.de einladen.

Ihr könnt diese Kampagne unterstützen.

Zum einen finanziell. Mit 100 € / 100 CHF erreichen wir via Facebook rund 10.000 Menschen.

 

 

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Dazu einfach die Bilder anklicken 🙂

Du bist nicht allein!

Wir beten weiter!

 

 

 

 

 

 

 

Lasst uns den Segen weitergeben! Wir sagen vorab schon einmal herzlich Danke!

Herzliche Grüße
Daniel Wildraut und das Team von amen.de

Betende Hände Gebet

Seelsorgebedarf steigt – könnt Ihr helfen?

Regelmäßig bekommen wir dankbare Rückmeldungen von Euch – mal per Mail, mal per Brief oder Postkarte. So zum Beispiel in dieser Woche: „Ihr seid klasse!“ stand auf der Postkarte – danach arbeitet es sich besonders leicht 🙂

Auf unserer Mitfreuen-Seite könnt Ihr lesen, wie Gott durch das Gebet Menschen geholfen und gesegnet hat – zum Beispiel in dieser Woche:

„Von Herzen danke ich euch. Alles entwickelt sich wieder gut. Gemeinsames Gebet ist eine wunderbare Kraft.“

„Liebe Beter, habe soeben erfahren: das Ergebnis ist in Ordnung. Es ist kein Krebs und sie ist befreit von ihren Blutungen.“

„Ich danke euch von Herzen! Ich bin so froh, dass ihr für mich betet.“

Immer häufiger erreichen uns Anliegen, bei denen es sinnvoll ist, dass eine ausgebildete Fachkraft nachhakt. Dafür haben wir eine Seelsorgerin im Team. Die kann sich allerdings gar nicht um alle Fälle kümmern. Um diesen Dienst ausbauen zu können, sind wir auf Eure Unterstützung angewiesen. Könnt Ihr uns helfen?

Das Spenden geht ganz einfach online mit EC-Karte, Kreditkarte oder Paypal – sogar direkt über das Smartphone, falls du diese E-Mail gerade damit liest. Klicke oder tippe einfach auf einen der beiden Buttons:

 

oder

 

 

…und natürlich auch durch eine ganz klassische Überweisung.
Kontonummer und IBAN findest du hier.

Ich sage schon einmal vielen Dank!

Herzliche Grüße
das Team von Jesus.de & amen.de

P.S.: Nicht vergessen, für Teenager gibt es die Praybox – Teens beten für Teens

amen.de gebete

2,5 Millionen Gebete bei amen.de

Wir staunen und sind dankbar: In dieser Woche haben wir auf amen.de die Marke von 2,5 Millionen Gebeten erreicht. Hinter dieser riesigen Zahl stecken die Anliegen, Sorgen und Nöte von einzelnen Menschen. Für sie haben wir diesen Dienst vor fünf Jahren gestartet.

Bis heute wurden über amen.de gut 65.000 Anliegen geteilt. Die Zahl der Beterist auf rund 4.400 angewachsen. Und sie haben nicht nur gebetet: Knapp 149.000 Ermutigungen haben sie an die Verfasser der Gebetsanliegen geschrieben – auch dafür sind wir sehr dankbar! Für uns ist es besonders schön, dass wir täglich Rückmeldungen erhalten, in denen Menschen davon berichten, dass Gott etwas Gutes in ihrem Leben getan hat.

Zum Beispiel ganz aktuell:

„Ich habe in der letzten Zeit so viel Zuspruch und Mut von Menschen bekommen. Das ist unglaublch! Jesus spricht zu mir durch diese Menschen. Ich fühle mich getragen und gehört (erhört). Danke euch allen. Seid gesegnet!“

„Ihr rührt mich zu Tränen, danke für eure Unterstützung! Es ist wertvoll, auch von euch umarmt und im Gebet gehalten zu werden.“

„Mir geht es seit einigen Tagen wieder gut. Ich bin so dankbar und weiß ganz sicher, dass Gott unsere Gebete erhört hat! Danke für eure Gebete!“

Der Dienst unseres Gebetsteams ist unbezahlbar. Der Rest wird komplett durch Spenden finanziert. Unser Team kontrolliert sämtliche Beiträge, Updates und Ermutigungen bevor sie veröffentlicht werden. Dazu schalten wir in schwierigen Fällen eine Seelsorgerin ein. Hier kannst du unseren Dienst finanziell unterstützen.

Hilft mit und teile diese gute Nachricht unter deinen Freunden, damit auch sie von amen.de erfahren! Online bei Facebook & Co, als Banner auf eurer Homepageoder – ganz analog – mit Postkarten und Plakaten.

Herzliche Frühlingsgrüße!

das Team von Jesus.de & amen.de

P.S.: Nicht vergessen, für Teenager gibt es die Praybox – Teens beten für Teens

Wir feiern 2 Millionen Gebete via amen.de

Es ist soweit: amen.de hat die Marke von 2 Millionen Gebeten geknackt. Natürlich ist das eine symbolische Zahl – aber sie steht für so Vieles: Für 55.000 Sorgen, die Menschen bei amen.de abgegeben haben – von Gesundheitsproblemen über berufliche Herausforderungen bis hin zu Schwierigkeiten in der Partnerschaft. Viele dieser Menschen sind zutiefst verzweifelt – für sie ist amen.de eine echte Rettungsleine.

Sie steht auch für zahllose dankbare und begeisterte Rückmeldungen. Zum Beispiel diese:

Meine lieben Beter, Ihr wurdet erhört und uns konnte geholfen werden. Unser einstündiges Gespräch verlief unfassbar gut. Wir kamen zu einer einvernehmlichen Lösung. Es kommt mir vor wie ein Wendepunkt nach jahrelangem Streit. Das kann nur Gott vollbracht haben, anders ist das alles nicht zu erklären!!! 🙂

oder diese:

Es ist für mich schwer, in Worte zu fassen, was euer Gebet mir bedeutet hat und wie es mein Leben in den letzten Wochen verändert hat. Es ist so viel in Bewegung gekommen in mir.

oder diese:

Durch euren wertvollen Dienst bei Amen.de fühle ich mich wirklich in dieser schwierigen Zeit getragen! Ich wüsste gar nicht was ich machen würde, hätte ich euch nicht entdeckt, als es mir so wahnsinnig dreckig ging! Wenn man selbst nicht mehr glauben kann, dann braucht man jemanden, der für einen glaubt…! Vielen Dank an euch!

Die Zahl steht natürlich auch für über 4.000 registrierte Beter, von denen viele täglich mehrmals für Anliegen beten und liebevolle Ermutigungen an die Hilfesuchenden schreiben, unterstützt von unserer systemischen Beraterin, die bei akuten Problemen unsichtbar für andere Kontakt mit den Betroffenen aufnimmt.

Amen.de hat sich über die letzten vier Jahre prächtig entwickelt – und wir sagen danke für alle, die amen.de durch Gebet oder finanziell unterstützen. ❤️ Wer noch nicht dabei ist: Für amen.de zu spenden ist ganz einfach. 😉 Und wir brauchen eure Unterstützung dringend, um den Menschen im Internet diesen Dienst zur Verfügung zu stellen.

Herzliche Grüße und feiert mit uns!

Euer amen.de-Team

Wer benutzt amen.de? Und wie wichtig ist das Gebet?

Wer benutzt amen.de? Wie wichtig ist Euch das Gebet? Ist für Euch Gott eher liebend oder eher streng – oder beides? Was wünscht ihr Euch von amen.de?

Das alles interessiert uns und deshalb haben wir uns entschlossen, eine große Nutzerumfrage zu starten. Denn bei der Registrierung fragen wir ja so gut wie keine Daten ab – auch nicht beim Einstellen eines Anliegens.

Deshalb: Mach anonym mit und hilf uns besser zu verstehen, wer amen.de nutzt und was Euch bewegt! Danke schon einmal!

amen.de braucht Eure Hilfe

Wir brauchen heute eure Hilfe! Warum? Um Menschen wie Julia* in ihrem freien Fall aufzufangen.

Julia ist eine von unzähligen Personen, die unsere Mitarbeiterin Cathrin* in den vergangenen acht Monaten über amen.de oder praybox.net kontaktiert hat. Denn sie hatten besonders heftige Anliegen: Missbrauch, Depressionen oder sogar Suizidgedanken.

Wir glauben an die Kraft des Gebets. Genauso glauben wir aber an die Notwendigkeit ganz konkreter und persönlicher Hilfe in Notsituationen.

Diese Hilfe bieten wir seit Ende 2015 im Hintergrund von amen.de und praybox an. Das läuft so: Wenn das Freischaltteam in einem Anliegen eine besondere Notsituation erkennt, senden es die Mitarbeiter an Cathrin*.

Cathrin* ist Diplom-Sozialpädagogin und ausgebildete systemische Beraterin. Das bedeutet: Sie nimmt direkt bei amen.de bzw. praybox.net in einem geschützten Bereich mit der Person Kontakt auf, stellt behutsame Fragen, um die Situation und den Kontext zu verstehen. Sie versucht herauszufinden, ob die Person Unterstützung in ihrem Umfeld hat, wie sie Hilfe finden kann. Unser Ziel ist es, Gedanken, Gefühle und Handeln mit demjenigen oder derjenigen zu sortieren und gemeinsam herauszufinden, was der nächste Schritt vor Ort sein kann.

Nicht mehr – aber auch nicht weniger!

Diese anspruchsvolle Arbeit geht weit über Seelsorge im Gemeindekontext hinaus. Denn sie erfordert es, in wenigen Kommunikationsschritten mit den richtigen Fragen in einer anonymen Situation herauszufinden, was der Person helfen kann. Und sie dann zu ermutigen, sich diese Hilfe vor Ort zu suchen.

Und es lohnt sich! Menschen wie Julia wenden sich in ihrer Not an uns – dafür ist amen.de ja gedacht. Und in ihren Rückmeldungen bestätigen sie uns immer wieder, dass es unerlässlich ist, (über die Ermutigungen der amen.de- und Praybox-Beter*innen hinaus) bei bestimmten Anliegen mit ausgebildeten Fachkräften nachzuhaken.

Etwas, das den Beter*innen wegen der Anonymität nicht möglich ist. Unser Grundsatz greift schließlich auch (und gerade) hier: Bei amen.de und praybox.net darf es keine Möglichkeit für zweifelhafte Zeitgenossen geben, die Notlage von Menschen auszunutzen. Und auch wenn es 999 von 1000 Betern gut meinen, können wir keine Ausnahmen riskieren – denn das eine schwarze Schaf könnte viel Schaden im Leben eines Menschen anrichten. Das zu verhindern, haben wir uns verpflichtet und daraus folgt, dass wir die Erstreaktion auf solche Anliegen selbst aus professioneller Hand anbieten.

Das aber kostet Geld – deshalb brauchen wir deine Unterstützung, {NAME}! Im Dezember haben wir um Spenden gebeten, um diese Hintergrund-Hilfe in 2016 anbieten zu können. Aber amen.de und Praybox boomen – wir haben ja bei amen.de die 1-Millionen-Gebete-Marke geknackt und bei der jungen Praybox die 100.000 Gebete-Marke.

Der Bedarf ist also groß und wir können gar nicht auf alle Anliegen reagieren, die einer Reaktion bedürfen.

Ganz besonders sind wir deshalb im Moment auf regelmäßige, verlässliche Spenden angewiesen. Aber auch einmalige Beträge helfen enorm!

Könnt ihr uns helfen?

Das Spenden geht ganz einfach online mit EC-Karte, Kreditkarte oder Paypal – sogar direkt über das Handy, falls du diese E-Mail gerade auf einem solchen liest. Klicke oder tippe einfach auf einen der folgenden Buttons:

 

oder

 

 

…und natürlich auch durch eine ganz klassische Überweisung.
Kontonummer und IBAN findest du hier.

Ich sage schon einmal vielen Dank!

Herzlich, dein
Rolf Krüger
Leiter amen.de

*Wir haben die Namen – auch die unserer Mitarbeiterin – aus Sicherheits- und Datenschutzgründen geändert

Gebetsplan jetzt ganz ohne Druck(funktion)

Liebe Beter,

wir haben heute die Funktion „Gebetsplan ausdrucken“ entfernt. Sie funktionierte in verschiedenen Browsern nicht korrekt und passt eigentlich auch nicht wirklich zur Grundidee einer Online-Plattform. Außerdem hilft jedes nicht gedruckte Blatt der Umwelt.

Und das Wichtigste: Eure Katze muss jetzt nicht mehr so häufig von ihrem Lieblingsplatz verschwinden 🙂

Wer gerne im Wald oder irgendwo anders beten möchte, wo er sich Gott nahe fühlt, der kann amen.de problemlos auf seinem Handy per Browser oder per App (iOS/Android) aufrufen und nutzen.

Liebe Grüße!

Das amen.de-Team

Zacharias: Wenn Gott alte Gebete plötzlich erhört

Liebe Freunde von Amen.de,

Gott hat dein Gebet erhört – wäre das nicht grandios, wenn das jemand zu uns sagen würde?

Viele von uns haben in diesem Jahr viel Zeit im Gebet verbracht – still, mit inneren Worten, vielleicht laut singend und tanzend. Und was jetzt? Nach dem Beten steht die Erwartung – dass Gott reagiert, irgendwie.

Wie macht Gott das?

Das kann man natürlich nicht allgemein sagen. Aber auf eine Eigenart möchte ich hinweisen, wie es zugehen kann, wenn Gott Gebete erhört. Ich habe das neulich gefunden in einer der Adventsgeschichten des Neuen Testaments. Damit meine ich all das, was vor der Geburt von Jesus passiert ist. Am Anfang des Lukasevangeliums begegnen wir einigen Menschen, die Gott an der Vorbereitung auf den Messias beteiligt hat. Einer davon ist der Priester Zacharias. Der bekam genau diese Worte während eines Gottesdienstes gesagt:

Gott hat dein Gebet erhört.

Wie kam es zu diesem Satz? Zacharias hat ganz nach den Vorschriften seine Arbeit im Tempel in Jerusalem verrichtet. Mitten in den heiligen Abläufen, die er erlernt hat, kam ein Engel zu ihm, wie aus dem Nichts, und der sagte: „Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabet wird dir einen Sohn schenken, und den sollst du Johannes nennen.“ Dieser Johannes ist dann später Johannes der Täufer. Zacharias bekommt eine Engelsbotschaft, weil diese Schwangerschaft und diese Geburt etwas sehr Besonderes sind. Eigentlich war die Zeit des Kinderkriegens längst vorbei für ihn und seine Frau. Erstens war das Paar medizinisch gar nicht in der Lage, Kinder zu bekommen – das hatte sich im Laufe der Zeit herausgestellt. Und zweitens waren beide jetzt schon alt. In jedem Fall wären eigene Kinder also kein Thema mehr. Und jetzt, nach all den Jahren, sagt Gott zu Zacharias: Dein Gebet ist erhört. 

Ein Gebet von irgendwann

Was bedeutet das? Was war es denn für ein Gebet gewesen? Wann hat Zacharias denn gebetet? Wahrscheinlich ja in jüngeren Jahren, als er und Elisabeth sich um Kinder bemüht haben. Das ging sicher jahrelang so. Aber irgendwann haben sie einen Schlussstrich gezogen und das Thema abgehakt – das zeigt die Antwort an den Engel: „‚Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschieht?‘, fragte Zacharias. ‚Schließlich bin ich ein alter Mann und auch meine Frau ist nicht mehr jung.‘“ Mit anderen Worten: Da geht doch nichts mehr bei uns. Im Bett vielleicht schon, wer weiß, aber nicht mehr im Wochenbett.

Das Gebet, das Gott jetzt erhört hat, ist ein Jahrzehnte altes Gebet! Ein Gebet der Vergangenheit, das seine Zeit gehabt hatte und dann irgendwann eingestellt wurde und an das der Beter dann auch keine Erwartung mehr geknüpft hat.

Ein Gebet, das seine Zeit gehabt hat – beim Beter. Beim Beter Zacharias war es nicht mehr aktuell. Bei Gott allerdings schon. Bei Gott hat das Gebet seine Zeit immer noch, es ist vor ihm präsent, lange nachdem es gebetet wurde und dann schon nicht mehr gebetet wurde. Jetzt hat Gott es erhört. Zeitversetzt. Verzögert. Und diese Verzögerung war sicher eine große Belastung gewesen. Sie war quälend. Als Mensch, als Beter hält man es irgendwann nicht mehr durch, die Hoffnung hochzuhalten, die Flamme der Erwartung immer neu zu nähren. Als Mensch, als Beter setzt einem diese Spannung irgendwann so sehr zu, dass man ausgelutscht ist und das Beten und die Hoffnung sein lässt. Macht nichts. Gott hält bei sich die Spannung weiter aufrecht und erhört ein Gebet von damals. Ein Gebet, das früher laut geworden ist, aber jetzt längst schweigt.

Ihr merkt sicher, dass mein Thema nicht die Familienplanung ist und der unerfüllte Kinderwunsch. Sondern mich hat angerührt, als ich das Wort des Engels vor ein paar Wochen gelesen habe, dass Gott jetzt etwas ans Tageslicht holt, das der Beter lange schon begraben hat. Ich habe viele Gebete in meinem Leben, deren Zeit mittlerweile vorbei ist. Nach meiner Zeitrechnung. Das Leben hat neue Tatsachen geschaffen und wenn ich klug bin, stelle ich mich darauf ein. Ich lese aber jetzt in der Bibel: Bei einzelnen Gebeten kann es so sein, dass meine Zeitrechnung nicht stimmt. Gott nimmt mein Gebet ernster als ich. Gott hat nicht jedes Gebet weggeheftet und unauffindbar in der Ablage versenkt, nur weil ich das mit meinem Gebet gemacht habe. Mein altes Gebet ist bei ihm noch präsent.

Gott erhört, aber wir sind es, die handeln müssen

Was passiert jetzt? Was erleben Zacharias und Elisabeth nun? Zacharias stellt seine Rückfrage – und der Engel bekräftigt seine Ansage: „Was ich gesagt habe, wird zur gegebenen Zeit eintreffen.“ Also – das Gebet ist erhört. Diese Tatsache liegt vor, davon kann man ausgehen. Aber das Anliegen, wofür gebetet wurde, das ist noch nicht eingetroffen. Es wird aber eintreffen – zur gegebenen Zeit. Das ist noch mal eine kleine Wartezeit, ein kleiner Spanungsbogen nach dem großen jahrzehntelangen Spannungsbogen. Auch diese Momentaufnahme gibt es also aus einem Leben: Ein Gebet ist bereits erhört, auch wenn es noch nicht eingetroffen ist. Deine Situation vielleicht?

Zur gegebenen Zeit wird es eintreffen, und jetzt kommen Elisabeth und Zacharias ins Spiel. Bei den beiden hat Gott ja keine Jungfrauengeburt geplant. Also müssen sie aus der Engelsbotschaft Konsequenzen ziehen und noch mal ein erotisches Stündchen arrangieren. Ganz alleine macht Gott es nicht. Und dann ist die gegebene Zeit da und Elisabeth ist schwanger und das erbetene Kind wird geboren werden.

Es gibt Zeiten, da kann man als Beter gar nichts anderes machen als Beten und darum kämpfen, dass die Hoffnung nicht zerbricht. Es gibt Zeiten, da hat man gebetet und den Kampf um die Hoffnung verloren. Und es gibt Zeiten, da hat Gott eine Hoffnung entfacht – und als Beter muss man dann Konsequenzen ziehen und was machen.

Wir haben in diesem Jahr viel gebetet – in den nächsten Tagen werden wir die Million knacken. Ich weiß nicht, was Gott mit diesen Gebeten macht. Aber ich glaube, dass sie bei ihm ganz anders präsent sind als bei uns, nachdem wir gebetet haben. Bei uns sind es schnell alte Gebete, bei Gott aber immer aktuelle Gebete.

Am Ende alles gut?

Oscar Wilde hat angeblich gesagt: „Am Ende wird alles gut sein. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“

Ich habe sehr überlegt, ob das stimmt. Oder ob es ein platter Mutmachspruch ist, einer fürs Poesiealbum oder für aphorismen.de. Ich meine, der Satz stimmt. Zumindest können wir ihn „taufen“, das heißt von Gott her annehmen. Klar, fast jeder lebt mit irgendeiner Gebrochenheit. Bei keinem geht im Leben alles glatt auf. Manches ist erst in der Ewigkeit wirklich gut. Aber dann eben doch, und vorher war es noch nicht das Ende. Die Ewigkeit müssen wir schon hinzunehmen. Ich nehme aber aus der biblischen Erzählung von Zacharias mit, aus dem Engelwort „Gott hat dein Gebet erhört“: Dass am Ende alles gut sein wird, das kann sich durchaus auch schon innerhalb meines Lebens einlösen. Später als gedacht vielleicht. Quälend viel später. Aber Gott hat seine eigene Zeitrechnung. Also – Zacharias würde diesen Satz vielleicht unterschreiben.

– Ulrich Wendel, Redakteur des Magazins „Faszination Bibel„. Der Artikel erschien zuerst auf seinem Blog „Herdenfutter„.

amen.de für iOS und Android ist da!

Hey, noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest ist endlich soweit! Die App für Android-Smartphones und das iPhone ist ab sofort für alle verfügbar! Die App beherrscht alle Funktionen von amen.de – zusätzlich bekommt ihr Infos direkt per Push-Mitteilung auf den Homescreen.

Wir machen nicht viele Worte – klickt auf den entsprechenden Button um euch die App für euer Gerät zu holen:

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Viel Spaß!

Die Praybox ist gestartet!

Die Praybox – also amen.de für Teenager – ist heute Mittag erfolgreich an den Start gegangen! Und es wird super angenommen – wir haben in den ersten Stunden durchschnittlich alle 4 Minuten ein neues Anliegen!

Mathearbeit, Erkältung oder Liebeskummer

Die Praybox ist ausschließlich für Teenager im Alter zwischen 13 und 19 Jahren anonym und kostenlos zugänglich. Konkrete Gebetsanliegen können die Teenager jederzeit über den heimischen Computer oder über eine passende Smartphone-App mitteilen. Redakteurin Hella Thorn freut sich auf das neue Konzept: „TEENSMAG-Leser haben immer wieder gefragt, ob wir im Magazin nicht eine Stelle einrichten können, wo Teens sich gegenseitig über Gebetsanliegen austauschen.“ Die zweimonatlich erscheinende TEENSMAG kann diesen Anforderungen jedoch nur bedingt gerecht werden. „Wenn das Heft erscheint, ist die Mathearbeit längst geschrieben, die Erkältung vorbei und der Liebeskummer tut vielleicht auch nicht mehr so weh.“ Das neue Teenager-Gebetsportal orientiert sich dabei eng an amen.de.

850 Teenager haben sich bereits als Beter vorregistriert.

Die Praybox gibt es auch als Apps für iOS und Android. Die App für amen.de folgt noch vor Weihnachten.

Hier geht’s zur Praybox…