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amen.de braucht Eure Hilfe

Wir brauchen heute eure Hilfe! Warum? Um Menschen wie Julia* in ihrem freien Fall aufzufangen.

Julia ist eine von unzähligen Personen, die unsere Mitarbeiterin Cathrin* in den vergangenen acht Monaten über amen.de oder praybox.net kontaktiert hat. Denn sie hatten besonders heftige Anliegen: Missbrauch, Depressionen oder sogar Suizidgedanken.

Wir glauben an die Kraft des Gebets. Genauso glauben wir aber an die Notwendigkeit ganz konkreter und persönlicher Hilfe in Notsituationen.

Diese Hilfe bieten wir seit Ende 2015 im Hintergrund von amen.de und praybox an. Das läuft so: Wenn das Freischaltteam in einem Anliegen eine besondere Notsituation erkennt, senden es die Mitarbeiter an Cathrin*.

Cathrin* ist Diplom-Sozialpädagogin und ausgebildete systemische Beraterin. Das bedeutet: Sie nimmt direkt bei amen.de bzw. praybox.net in einem geschützten Bereich mit der Person Kontakt auf, stellt behutsame Fragen, um die Situation und den Kontext zu verstehen. Sie versucht herauszufinden, ob die Person Unterstützung in ihrem Umfeld hat, wie sie Hilfe finden kann. Unser Ziel ist es, Gedanken, Gefühle und Handeln mit demjenigen oder derjenigen zu sortieren und gemeinsam herauszufinden, was der nächste Schritt vor Ort sein kann.

Nicht mehr – aber auch nicht weniger!

Diese anspruchsvolle Arbeit geht weit über Seelsorge im Gemeindekontext hinaus. Denn sie erfordert es, in wenigen Kommunikationsschritten mit den richtigen Fragen in einer anonymen Situation herauszufinden, was der Person helfen kann. Und sie dann zu ermutigen, sich diese Hilfe vor Ort zu suchen.

Und es lohnt sich! Menschen wie Julia wenden sich in ihrer Not an uns – dafür ist amen.de ja gedacht. Und in ihren Rückmeldungen bestätigen sie uns immer wieder, dass es unerlässlich ist, (über die Ermutigungen der amen.de- und Praybox-Beter*innen hinaus) bei bestimmten Anliegen mit ausgebildeten Fachkräften nachzuhaken.

Etwas, das den Beter*innen wegen der Anonymität nicht möglich ist. Unser Grundsatz greift schließlich auch (und gerade) hier: Bei amen.de und praybox.net darf es keine Möglichkeit für zweifelhafte Zeitgenossen geben, die Notlage von Menschen auszunutzen. Und auch wenn es 999 von 1000 Betern gut meinen, können wir keine Ausnahmen riskieren – denn das eine schwarze Schaf könnte viel Schaden im Leben eines Menschen anrichten. Das zu verhindern, haben wir uns verpflichtet und daraus folgt, dass wir die Erstreaktion auf solche Anliegen selbst aus professioneller Hand anbieten.

Das aber kostet Geld – deshalb brauchen wir deine Unterstützung, {NAME}! Im Dezember haben wir um Spenden gebeten, um diese Hintergrund-Hilfe in 2016 anbieten zu können. Aber amen.de und Praybox boomen – wir haben ja bei amen.de die 1-Millionen-Gebete-Marke geknackt und bei der jungen Praybox die 100.000 Gebete-Marke.

Der Bedarf ist also groß und wir können gar nicht auf alle Anliegen reagieren, die einer Reaktion bedürfen.

Ganz besonders sind wir deshalb im Moment auf regelmäßige, verlässliche Spenden angewiesen. Aber auch einmalige Beträge helfen enorm!

Könnt ihr uns helfen?

Das Spenden geht ganz einfach online mit EC-Karte, Kreditkarte oder Paypal – sogar direkt über das Handy, falls du diese E-Mail gerade auf einem solchen liest. Klicke oder tippe einfach auf einen der folgenden Buttons:

 

oder

 

 

…und natürlich auch durch eine ganz klassische Überweisung.
Kontonummer und IBAN findest du hier.

Ich sage schon einmal vielen Dank!

Herzlich, dein
Rolf Krüger
Leiter amen.de

*Wir haben die Namen – auch die unserer Mitarbeiterin – aus Sicherheits- und Datenschutzgründen geändert

Vorschau auf das Praybox-Design & neue Features bei amen.de…

Es geht stetig voran mit unserem spannenden Projekt, ein Gebetsportal für Teenager zu bauen. Die Praybox-Website ist inzwischen fertig und gerade laufen die letzten Tests, um eventuelle Fehler auszumerzen.

Und wir finden, sie sieht richtig gut aus! Es gibt nur einen Wermutstropfen: Web ist bei Teens wenig angesagt. Apps fürs Smartphone sind das Maß der Dinge. Deshalb entwickeln wir parallel zur Website auch eine App für iOS und Android, ohne die wir Praybox nicht starten wollen. Da wir damit aber noch nicht so weit sind wie erhofft dauert der Start der Praybox noch ein bisschen. Ihr könnt gespannt sein! Gestern hat sich übrigens mit Jule unsere 700. Beter*in unter 20 Jahren bei Praybox vorregistriert! Und da sage noch jemand, Jugendliche wollen nichts mehr vom Gebet wissen! 🙂

Für amen.de übrigens wirft die Praybox bereits erste Schatten voraus: Die Website läuft ja auf der amen.de-Technik, mit den Praybox-Anpassungen führen wir zusätzlich einige Neuerungen ein, die bereits Anfang August amen.de zugute kommen werden.

Die wichtigsten sind:

Anliegen der Woche

Über dem Gebetsplan sehen Amen.de-Beter bald ein wöchentlich wechselndes allgemeines Anliegen. Die Idee dazu ist aus dem Problem entstanden, dass wir bisher nirgends einen Ort für Anliegen ohne persönlichen Bezug hatten, zum Beispiel die Situation von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer oder Großveranstaltungen wie dem Kirchentag.

Solche Anliegen können nun von der Redaktion festgelegt, aber auch von jedem sonst vorgeschlagen werden. Während der festgelegten Woche können dann alle amen.de-Beter dafür beten.

Und natürlich können wir damit auch sehr schnell auf Ereignisse reagieren und viele Beter auf einmal erreichen.

Notfall-Seelsorge & Kontakt durch die Redaktion

Ab Sommer wird es im Hintergrund von amen.de einen neuen Dienst geben: Bei besonders brisanten Anliegen meldet sich eine Erstseelsorgerin beim Autor des Anliegens – direkt als Nachricht unter dem Anliegen, was natürlich nur für diese Person sichtbar ist.

Diese Kontaktaufnahme ist zum Beispiel dazu gedacht, professionell reagieren zu können, wenn jemand eine Suizidabsicht andeutet oder von schwerwiegenden persönlichen Problemen berichtet. Gerade bei Jugendlichen empfinden wir diese Möglichkeit als sehr wichtig. Wir können natürlich keine ausführliche seelsorgerliche Beratung oder Therapie leisten, aber unsere Seelsorger können einen Menschen ein wenig auffangen und auf Wunsch Ansprechstellen vor Ort vermitteln.

Auch bei weniger seelsorgerlichen und mehr sachlichen Themen können wir jetzt als Redaktion reagieren. Aus Sicherheitsgründen mussten wir bisher immer wieder lieb gemeinte Hilfsangebote und Ratschläge von Betern ablehnen – bisher, ohne selbst professionell helfen zu können (in zahlreichen Fällen haben wir es dennoch gemacht, falls uns eine Mail-Adresse vorlag). Das wollen wir mit dem neuen Dienst ändern.

Den Betern wird übrigens durch einen neutralen Hinweis am Anliegen signalisiert, dass sich bereits jemand von der Redaktion oder ein Seelsorger mit der Person in Verbindung gesetzt hat.

Viele weitere Anpassungen

An der Software wurden viele weitere Anpassungen vorgenommen. So wird man zum Beispiel bald beim Eintragen eines Anliegens direkt zu diesem weiter geleitet. So kann man auch ohne die Angabe einer Mail-Adresse sein Anliegen besser wiederfinden.

Anfang August werden wir bei amen.de diese neuen Features hinzufügen.

Bis dahin bleibt uns nur ein herzliches Dankeschön an alle treuen Beter zu sagen, die über amen.de so viel leisten und so viele Menschen glücklich machen.

 

Habt einen schönen Sommer!

Euer amen.de-Team

P.S.: Wie immer der kurze Hinweis: Amen.de (und Praybox) finanzieren sich ausschließlich aus Spenden! Mehr Infos unter https://www.amen.de/?iuadmms=1